Was kostet eine Webseite für einen kleinen Betrieb wirklich?
Preise & Kosten
Nicht nur der Startpreis zählt. Entscheidend ist, was Konzeption, Inhalte, Hosting, Wartung und spätere Änderungen zusammen kosten.

Auf die Frage nach dem Preis einer Webseite gibt es keine allgemeingültige Zahl. Eine Seite mit wenigen klaren Inhalten ist ein anderes Projekt als ein mehrsprachiger Auftritt mit Buchungssystem, geschütztem Kundenbereich oder vielen individuell gepflegten Unterseiten.
Ein sinnvoller Vergleich beginnt deshalb nicht beim Endbetrag, sondern beim Leistungsumfang und den laufenden Verantwortlichkeiten. Wer erstellt die Inhalte? Wer hält die Technik aktuell? Was kostet eine spätere Änderung? Und wem gehören Domain und Zugänge?
Grober Kostenvergleich für eine kleine Betriebswebseite
Für die erste Budgetplanung helfen vorsichtige Größenordnungen. Die folgenden Preisrahmen sind keine festen Marktpreise oder Preisgarantien. Sie beziehen sich auf eine überschaubare Webseite für einen lokalen Betrieb, zum Beispiel mit Startseite, Leistungsseiten, Über-uns-Seite und Kontaktmöglichkeit. Shop, Buchungssystem, mehrere Sprachen, professionelle Fotos oder umfangreiche Texterstellung können den Preis deutlich erhöhen.
| Modell | Grobe Preisorientierung | Häufig zusätzlicher Aufwand |
|---|---|---|
| Baukasten, selbst erstellt | etwa 10 bis 50 € pro Monat | eigene Arbeitszeit, Domain, E-Mail, Zusatzfunktionen und spätere Pflege |
| Freelancer | grob 1.500 bis 6.000 € einmalig | Hosting, Wartung, Texte, Fotos und spätere Änderungen je nach Angebot |
| Agentur | grob 4.000 bis 15.000 € oder mehr einmalig | laufende Betreuung, Marketing und zusätzliche Funktionen je nach Projekt |
| CodeMorse-Betreuungsmodell | 499 € einmalig plus 39,99 € pro Monat | Domain und E-Mail-Postfach werden direkt vom Betrieb bezahlt |
Sehr kleine Vorlagenlösungen können unter diesen Orientierungswerten liegen, individuell entwickelte Funktionen deutlich darüber. Prüfe außerdem, ob ein Angebot Netto- oder Bruttopreise nennt und welche Leistungen tatsächlich enthalten sind. Nur dann ist der Vergleich für deinen Betrieb aussagekräftig.
Aus welchen Teilen sich die Kosten zusammensetzen
Eine professionelle Webseite besteht nicht nur aus dem sichtbaren Design. Je nach Projekt können folgende Arbeiten dazugehören:
- Ziele, Zielgruppen und Seitenstruktur klären;
- Texte und vorhandenes Material ordnen;
- individuelles oder vorlagenbasiertes Design erstellen;
- Seite technisch umsetzen;
- Darstellung auf Smartphone, Tablet und Desktop prüfen;
- grundlegende Suchmaschineninformationen einrichten;
- Impressum und Datenschutzseiten technisch einbinden;
- Domain, Hosting und SSL konfigurieren;
- Fehler testen und die Seite veröffentlichen;
- spätere Sicherheits-, Technik- und Inhaltsänderungen betreuen.
Je mehr davon ein Anbieter übernimmt, desto weniger lässt sich sein Preis mit einem reinen Baukasten-Abo vergleichen.
Vier typische Modelle
1. Webseite selbst bauen
Bei einem Baukastensystem oder einem selbst eingerichteten CMS zahlst du vor allem für Software, Domain und Hosting. Der größte zusätzliche Einsatz ist deine eigene Zeit: Struktur planen, Texte schreiben, Bilder auswählen, mobile Ansichten prüfen und bei Problemen nach einer Lösung suchen.
Für einen üblichen Baukasten-Tarif kannst du grob mit 10 bis 50 € pro Monat rechnen. Kostenlose oder günstigere Einstiegsangebote haben oft Einschränkungen; zusätzliche Funktionen, eine eigene Domain oder ein E-Mail-Postfach können den laufenden Preis erhöhen. Entscheidend ist deshalb der Tarif, den du für den tatsächlichen Geschäftsbetrieb brauchst.
Dieses Modell kann passen, wenn du gern selbst gestaltest, ausreichend Zeit hast und die laufende Verantwortung übernehmen möchtest. Es ist nicht automatisch schlecht oder unprofessionell. Seine tatsächlichen Kosten werden nur oft unterschätzt, weil die eigene Arbeitszeit auf keiner Rechnung auftaucht.
Eine Entscheidungshilfe bietet der ausführliche Vergleich Webseite selbst erstellen oder erstellen lassen.
2. Einmaliges Projekt mit einem Freelancer
Freelancer können ein Projekt individuell konzipieren und umsetzen. Wichtig ist, vorab zu klären, was nach der Veröffentlichung geschieht. Sind Hosting, Updates und Backups enthalten? Gibt es eine Dokumentation? Können spätere Änderungen beauftragt werden und nach welchem Modell?
Für eine kleine Unternehmenswebseite ist ein einmaliger Rahmen von ungefähr 1.500 bis 6.000 € eine brauchbare erste Budgetorientierung. Eine sehr einfache Umsetzung mit fertiger Vorlage kann günstiger sein. Individuelles Design, Unterstützung bei Texten und Bildern oder besondere Funktionen können den Preis deutlich erhöhen.
Der einmalige Projektpreis sagt wenig über diese Zeit danach aus. Ein günstiges Angebot ohne Pflege kann langfristig unpassend sein; ein höherer Projektpreis mit sauberer Übergabe kann dagegen gut kalkulierbar sein.
3. Klassische Agentur
Agenturen bringen je nach Größe mehrere Fachbereiche zusammen, etwa Strategie, Text, Design, Entwicklung oder Online-Marketing. Das kann für komplexe Projekte sinnvoll sein. Kleine Betriebe sollten trotzdem genau prüfen, welche Leistungen sie wirklich benötigen und wer ihr Ansprechpartner bleibt.
Als vorsichtige Orientierung können kleine Betriebe für eine Agentur-Webseite zunächst etwa 4.000 bis 15.000 € oder mehr einplanen. Der Rahmen ist bewusst breit: Umfang, Team, Technik und Vertragsmodell unterscheiden sich stark. Vergleichbar werden Angebote erst, wenn dieselben Anforderungen zugrunde liegen und klar ist, ob Texte, Fotos, Suchmaschinenarbeit und laufende Betreuung enthalten sind.
4. Erstellung plus laufende Betreuung
Bei einem betreuten Modell werden Startprojekt und dauerhafter Betrieb getrennt berechnet. Das senkt nicht automatisch die Gesamtkosten, macht aber sichtbar, welcher Teil für Erstellung und welcher für Hosting, Wartung und Service anfällt.
Bei CodeMorse kostet das Setup aktuell 499 € einmalig. Hinzu kommen 39,99 € pro Monat für Hosting, SSL-Zertifikat, laufende Updates, Wartung, Backups, den direkten Kontakt und jeden Monat eine Änderung bis zu 30 Minuten Arbeitszeit. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer gemäß § 14 BGB. Aufgrund der Kleinunternehmerregelung wird derzeit keine Umsatzsteuer berechnet; sollte diese Regelung künftig entfallen, kommt die gesetzliche Umsatzsteuer hinzu.
Domain und E-Mail-Postfach laufen bewusst direkt auf den Kunden und sind nicht im Preis enthalten. Dadurch bleibt die Internetadresse unabhängig vom Betreuungsvertrag beim Unternehmen. Die vollständigen Konditionen stehen auf der Preisübersicht.
Laufende Kosten, die du mitrechnen solltest
Unabhängig vom gewählten Modell können nach dem Start weitere Aufwände entstehen:
- Domain und gegebenenfalls E-Mail-Postfächer;
- Hosting oder ein Baukasten-Tarif;
- kostenpflichtige Erweiterungen, Schriften oder Bildlizenzen;
- technische Updates und Sicherheitsprüfungen;
- Backups und Wiederherstellung im Fehlerfall;
- Änderungen an Texten, Bildern und Leistungen;
- Unterstützung, wenn ein Dienst oder eine Schnittstelle nicht mehr funktioniert.
Nicht jeder Posten fällt bei jeder Webseite an. Lass dir deshalb schriftlich erklären, was enthalten ist und welche Leistungen separat berechnet werden. Was laufende Betreuung praktisch bedeutet, erklärt Webseiten-Wartung: Was gehört dazu?.
So vergleichst du Angebote sinnvoll
Bitte mehrere Anbieter möglichst um ein Angebot auf derselben Grundlage. Diese Fragen helfen beim Vergleich:
- Wie viele Seiten oder Seitentypen sind vorgesehen?
- Wer liefert und bearbeitet Texte und Bilder?
- Ist das Design individuell oder basiert es auf einer Vorlage?
- Sind mobile Optimierung und grundlegende SEO-Arbeiten enthalten?
- Wer richtet Domain, Hosting und SSL ein?
- Wem gehören Domain, Inhalte und Zugänge?
- Wer ist nach der Veröffentlichung für Updates und Backups zuständig?
- Wie werden spätere Änderungen abgerechnet?
- Gibt es Mindestlaufzeiten oder Kündigungsfristen?
- Was passiert mit der Webseite, wenn die Zusammenarbeit endet?
Ein transparentes Angebot sollte diese Fragen beantworten, ohne dass du technische Fachbegriffe kennen musst.
Vorsicht bei Versprechen, die sich nicht prüfen lassen
Ein Anbieter kann eine Webseite technisch und inhaltlich gut für Suchmaschinen vorbereiten. Eine bestimmte Google-Position lässt sich jedoch nicht seriös garantieren. Auch Aussagen wie „komplett kostenlos“, „alles inklusive“ oder „in wenigen Stunden fertig“ solltest du am konkreten Leistungsumfang prüfen.
Entscheidend ist nicht, ob ein Modell auf den ersten Blick billig oder teuer wirkt. Entscheidend ist, ob es die Aufgabe deines Betriebs löst und ob du weißt, welche Arbeit bei dir verbleibt.
Fazit: Gesamtaufwand statt Einzelpreis vergleichen
Rechne bei einer Webseite mit drei Ebenen: Erstellung, technischer Betrieb und spätere Änderungen. Erst wenn alle drei geklärt sind, kannst du Angebote fair vergleichen.
Wenn du prüfen möchtest, ob das CodeMorse-Modell zu deinem Vorhaben passt, schick mir über die Kontaktseite kurz die wichtigsten Eckdaten. Ich sage dir auch offen, wenn dein Projekt Funktionen braucht, die nicht zu meinem Angebot passen.
Passt das zu deinem Betrieb?
Beschreib mir kurz, was du anbietest und was deine Webseite leisten soll. Ich melde mich persönlich und sage dir offen, ob mein Modell dazu passt.
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